Nach dem Festlegen von Instandsetzungsschwerpunkten, wie:
1. Sandstein-Fenstergewände instandsetzen
2. Turmverputz und Anstrich
3. Kirchenverputz und Anstrich

und Einbau neuer Sprossenfenster bzw. Reparatur dieser, wurden im wesentlichsten alle Außenarbeiten an der Kirche einbezogen.

Durch Antragstellungen auf Fördermittel wurde der Bund und das Land Brandenburg um Mitfinanzierung des Bauvorhabens gebeten und ab 1992 auch gewährt.

Für die drei großen Bauabschnitte der Außeninstandsetzung wurden im Zeitraum 1992 bis 1995 aus dem "Fond der Landesdenkmalpflege" eine Zuwendung in Höhe von 331.800,00 DM zur Verfügung gestellt.

Für die Instandsetzung von Fenster - und Sandsteineinfassungen am Kirchenschiff wurde eine einmalige Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 48.000,00 DM zur Verfügung gestellt.

02Bei einem Gesamt-Baukostenvolumen von rund 380.000,00 DM bis Oktober 1995, mußte im Zeitraum von 1991 bis 1995 die Gemeinde nochmals Eigenmittel in Höhe von 40.000,00 DM durch Spenden und Sonderfinanzierung aufbringen.

Zuzüglich wurden in dieser Zeit durch Eigenleistungen Kosten von 28.000,00 DM eingespart, die anstelle von Bargeld abgerechnet werden konnten.



Die Eigenleistungen der Kirchgemeinde, zur Instandsetzung Ihrer Kirche im Zeitraum von 1986 bis 1995, wird auf über 3.560 Stunden geschätzt.

Bei Hinzurechnung der zu DDR-Zeiten verausgabten Baukosten für die Notsicherungsarbeiten, Zimmererarbeiten, Maurer-, und Dachdeckerarbeiten, hat die Kirchgemeinde bisher rund 100 000,00 DM bzw. MDN (DDR-Währung) in bar zur Erhaltung Ihrer Kirche aufgebracht.