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Was ist eine Schalmei ?
Die Schalmei heute ist ein transponierendes Blechblasinstrument.
Transponierend deshalb, weil es in einer anderen Tonart klingt, als es notiert wird.
So erklingen:
Sopran, Alt und Barriton in G-Dur,
während sie in F-Dur notiert sind.
Der Tonumfang hingegen ist viel mehr eine Auswahl der C-Dur Tonleiter.
Woher kommt die Schalmei ?
Die Schalmei![]()
( von lat. calamus=Holm, Rohr, auch Schalmay, Ciamarella, Kalamaia, Pommer )
ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt.
Sie stammt von der orientalischen Zamo ab und wurde von Kreuzfahrern nach Europa gebracht.
Seit dem Mittelalter wurde sie vor allem bei Hirten in ganz Europa verbreitet.
Anfang des 20.Jahrhundert entstand die Martin-Trompete als Signalinstrument.
( benannt nach ihrem Konstrukteur Max B.Martin )
Ein einziger Ton konnte gespielt werden. Durch diatonische Zusammenstellung von 8 oder 16 Schallbechern war die Möglichkeit eine Melodie mit nur einem Instrument zu spielen gegeben.
Das Funktionsprinzip unserer heutigen Schalmei ! ![]()
Die gebündelten Schallbecher werden über ein Mundrohr angeblasen.
Der Luftstrom wird durch ein Ventilmechanismus in den jeweiligen Schallbecher geleitet.
Der Ton der Schalmei wird über Stimmzungen aus Metall, die am unteren Ende jedes Schallbechers befestigt sind, erzeugt.
Diese Metallzungen übernehmen die Aufgabe der Lippen. ( z.B. wie bei der Trompete )
Nachteil:
- Der Tonumfang ist auf 8 Töne beschränkt.
- Die Instrumente sind sehr schwer.

Aktualisiert (Dienstag, den 21. September 2010)






